Frettchen sind, vergleichbar mit Katzen, nur bedingt erziehbar. Sie werden selten zu 100% stubenrein, zwicken, und haben viel Unsinn im Kopf. Beißen und völlige Unreinheit sind allerdings als Problem einzustufen.

Beißen: (in Arbeit)

Die Frettchenhaut ist um ein vielfaches dicker als die des Menschen. Wer Frettchen schon beim Spielen beobachtet hat weiß, wie rabiat es zugehen kann. Frettchen müssen erst lernen, dass unsere Haut empfindlicher ist. Bei der Erziehung muss es klare Regeln geben, an die sich auch der Dosi halten muss. Es sollten eindeutige, klare Kommandos gegeben werden. Hier ein paar Beispiele:

Ein scharfes, lautes "NEIN" bedeutet, dass sie es nicht dürfen (bspw. absichtliches Beißen, oder nicht mehr los lassen)
Ein lautes "AU" bedeutet, sie waren zu grob beim Spielen.

Beide Male sollte das Verhalten "bestraft" werden, indem man sich von ihnen abwendet und ignoriert oder das Zimmer verlässt. In jeder Situation ruhig bleiben, die Hand oder Füße nicht wegziehen oder herumhampeln. Das animiert sie nur mehr zum Zwicken.

Beißt sich das Frettchen fest und lässt nicht mehr los, hilft meist der "Katzengriff" in den Nacken.

Wenn das nicht hilft, einen Finger vorsichtig zwischen den Kiefer schieben und auf die Zunge drücken.

Mit einem Kugelschreiber kann seitlich in den Mund gefahren werden und der Kugelschreiber Richtung Rachen geneigt werden. So lässt das Frettchen los und hat keine Chance, nach dem lösen des Bisses, einen anderen Finger zu erwischen. Wichtig ist, dass mit dem Kugelschreiber nicht der Kiefer „aufgehebelt“ wird und keine Verletzungen im Maul / Rachen entstehen können.

Wenn das Frettchen kein Wasser mag, mit einem Bestäuber besprühen.

Vor Gesicht schnipsen, zurückzwicken, zurückbeißen,…

Wenn ihr unsicher seid, holt euch bitte Hilfe von erfahrenen Haltern.

Niemals das Frettchen schlagen oder körperliche Gewalt anwenden!
Dadurch können sich irreparable Verhaltensstörungen entwickeln.